Bundesfreiwilligendienst

Gut für mich - wertvoll für andere

Bei Regens Wagner Holnstein haben 25 Jahre lang viele junge Männer Zivildienst geleistet. Und nicht wenige Zivildienstleistende haben anschließend eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger gemacht und sind nun wertvolle Mitarbeiter bei uns. Der Zivildienst wurde 2011 abgeschafft und wir haben unsere Stellen in Stellen vom Bundesfreiwilligendienst umgewandelt.

Wollen Sie anderen Menschen helfen?
Suchen Sie eine Herausforderung?
Wollen Sie erfahren, ob ein sozialer Beruf für Sie in Frage kommt?

Im Bundesfreiwilligendienst bei Regens Wagner Holnstein sind Ihre praktische Mitarbeit sowie Ihre Ideen und Fähigkeiten in folgenden Arbeitsfeldern gefragt:

  • Begleitung von Menschen mit Behinderung im Arbeits- und Förderbereich
  • handwerkliche Tätigkeit im Technischen Dienst
  • Fahrdienst

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Kurzbewerbung.


Manuel, Zvi von Januar bis September 2010, schreibt über seinen Zivildienst:

„Je mehr Bürger mit Zivilcourage ein Land hat, desto weniger Helden wird es einmal brauchen.“ (Franca Magnani)

Dieses Zitat ist meiner Meinung nach auch auf den Zivildienst und seinen damit verbundenen Erscheinungen übertragbar. Viele junge Menschen werden in einen Lebensabschnitt „gedrängt“, der ihnen vornächst fremd und unwirklich erscheint, was auch meinerseits der Fall war. Aus der Realität genommen, begann ich nun meinen Dienst zu leisten:

Als ich meinen Zivildienst hier in den Holnsteiner Werkstätten begann, waren mir unsere Beschäftigten, so wie wir die Menschen mit Behinderung nennen, schon etwas „unheimlich“, da ich vorher keinen Umgang mit geistig- oder körperlich behinderten Menschen pflegte. Dies gab sich aber sehr schnell, durch deren schier grenzenlose Freundlichkeit und vor allem auch ihrer ehrlichen Art.

Von Fahrdiensten oder technischen Reparaturen, bis zur Mithilfe bei der pädagogischen Betreuung von Menschen mit Behinderung, ist im Zivildienst in den Werkstätten der Regens-Wagner-Einrichtung Holnstein alles dabei.
Von den ersten Tagen an war es schön, den Beschäftigten beim Lampen verpacken, Metallteile bearbeiten oder an der Maschine zur Hand zu gehen. Jeder testet so seine eigenen Grenzen und Fähigkeiten aus, seien es unsere Beschäftigten bei ihrer alltäglichen Arbeit oder wir Zivildienstleistenden im Umgang mit ihnen.

Ebenso wie die Arbeit direkt in der Werkstatt, gehört es auch zum Arbeitsalltag einige Fahrten mit einem Regens-Wagner-Fahrzeug zu erledigen. Hier muss man zum Beispiel Leute zum Arzt bringen, Waren ausliefern oder auch Wäsche aus unserer hauseigenen Wäscherei an die verschiedensten Adressen, sei es in der RW-Einrichtung oder auch extern, ausliefern.

Zusammenfassend lässt sich aus gutem Gewissen sagen, dass der Zivildienst in einem Regens-Wagner-Haus auf jeden Fall eine große Bereicherung ist, auch wenn man nicht glaubt, „die soziale Ader“ inne zu haben. So werden auch wir Zivis zu kleinen Helden unseres Landes.

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