Wohnen und Pflege

Unser Menschenbild

  • Wohnen in der Gemeinschaft, in einer Gruppe.
  • Zusammenleben sich zu Haus fühlen können.
  • Gute und schlechte Stunden miteinander teilen.
  • Sich zurückziehen können und das bei einer individuellen und persönlichen Unterstützung.

So sollen Begleitung und Pflege bei uns ausgerichtet sein. Getragen von einem großen Maß an Zuwendung und Wertschätzung des einzelnen Menschen mit Behinderung. Der ganze Mensch steht im Mittelpunkt unseres Bemühens.

  • Wir denken, dass gute Pflege die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit fördert.
  • Wir sind der Meinung,  das ist die Voraussetzung um am sozialen Leben teilzunehmen.
  • Wir stehen dafür, das Pflege und Hilfen zur Teilnahme an der Gesellschaft zusammengehören!

Personenkreis

Eine Heilerziehungspflegerin steht neben einen Klienten

Erwachsene Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen können in diesem Bereich wohnen. Meistens besuchen sie die Förderstätte oder die TENE. Diese Menschen benötigen sehr viel Hilfe bei medizinischen und pflegerischen Tätigkeiten. Die Pflege steht jedoch nicht im Mittelpunkt der Betreuung.

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Ziele

Förderung verstehen wir als eine pädagogische Unterstützung. Sie hilft ihnen ihre Persönlichkeit zu entfalten. Sie hilft ihnen ihre Handlungsfähigkeit zu erweitern oder zu erhalten.

Die Ziele werden mit ihnen erstellt. Die Ziele orientieren sich an ihren Wünschen, Bedürfnissen und Fähigkeiten. In diesen Bereichen können wir Sie fördern:

  • Körperliche Fähigkeiten: Bewegungsübungen werden in den Alltag mit eingebaut. Sie verbessern ihr Körpergefühl. Auch Angebote zur Erhaltung der Bewegungsfähigkeit können wichtig sein. Dabei arbeiten wir mit Spezialisten, wie z.B. den Physiotherapeuten zusammen.
  • Geschlechtlichkeit und Sexualität: Das Kennenlernen des eigenen Körpers und der Umgang mit ihm kann ein Ziel sein. Nähe, Wärme und Zärtlichkeit sind wichtige Erfahrungen.
  • Emotionale und soziale Fähigkeiten: Soziale Beziehungen können durch Spiele, Unterhaltungen, gemeinsame Ausflüge, Einkaufsfahrten wachsen.
  • Geistige Fähigkeiten: Damit ihre geistigen Fähigkeiten angesprochen werden und sich entwickeln können, gestalten wir den Alltag anregend. Dabei berücksichtigen wir ihre Vorlieben. Vorhandenen Kulturtechniken werden miteinbezogen.
  • Religiöser Bereich: Auch Menschen mit Behinderung können religiöse Erfahrungen machen. Jeder Mensch muss spüren, dass er gut und wertvoll ist. Das wollen wir ihnen vermitteln. Unsere Mitarbeiter orientieren sich am christlichen Glauben. Sie gestalten den Alltag christlich. Dabei respektieren wir auch ihren Glauben.

Eine Hand hält einen Stein in dem ein großes R eingeritzt wurde. Der Stein hat noch ein Band, so dass man ihn als Anhänger um den Kopf hängen kann. Er wurde in einem Kurs an den Einkehrtagen hergestellt.

  • Lebenspraktischer Bereich: Wir wollen, dass sie ihre eigenen Fähigkeiten einsetzen. Sie sollen erleben, dass sie etwas alleine machen können. Wir helfen ihnen auch neue Fähigkeiten zu erlernen.

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Ansprechpartner

Portrait Hubert Speck

Hubert Speck

Bereichsleitung

Telefonnummer 08460-18101

Telefax-Nummer: 08460-18103

E-Mail: hubert.speck@regens-wagner.de

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